Schutz der Mangroven in der Dominikanischen Republik

Mangrovenwälder sind ein wichtiger Teil des Ozeans. Ihre starken Wurzeln helfen, die Küstenlinie zu stabilisieren und Erosion zu verhindern und sie beherbergen viele Fischarten, was sie zu einer wichtigen Nahrungsquelle für die lokalen Gemeinden macht. Darüber hinaus absorbieren sie Kohlendioxid und Treibhausgase und verhindern so, dass diese schädlichen Schadstoffe in die Erdatmosphäre gelangen. Dennoch gehören sie zu den am stärksten bedrohten Ökosystemen weltweit. Allein in den letzten Jahrzehnten sind 50 % der weltweiten Mangrovenfläche verloren gegangen.

In der Dominikanischen Republik lebt ein Teil der Bevölkerung in extremer Armut und der Großteil der Bevölkerung lebt an der Küste. Der Schutz der Mangroven bietet viele Vorteile, die diesen Küstengemeinden helfen.

Teil des Projektes sind die Wiederherstellung von 80 Hektar Mangrovenwälder und die Entwicklung eines Managementplans für den Nationalpark Manglares del Bajo Yuna, der zur Stadt Sanchez gehört. Das Projekt schafft zusätzlich auch wirtschaftliche Möglichkeiten, indem es eine starke Verbindung zum Tourismussektor auf der Insel herstellt.

Die TUI Care Foundation, die deutsche Nichtregierungsorganisation Global Nature Fund (GNF) und die dominikanische Nichtregierungsorganisation Center for the Conservation and Eco-Development of the Bay of Samaná and its Surroundings (CEBSE) arbeiten gemeinsam an diesem Projekt, das die wertvollen Mangrovenwälder im Nationalpark Manglares del Bajo Yuna schützen soll.  Das Projektgebiet, der Nationalpark und die Stadt Sanchez, befindet sich in der Provinz Samaná, im Nordosten der Dominikanischen Republik.

In Zusammenarbeit mit den Parkbehörden reduziert das Projekt die negativen Auswirkungen des illegalen Holzeinschlags und anderer nicht nachhaltiger wirtschaftlicher Aktivitäten im Park und arbeitet gleichzeitig auf die Wiederherstellung von 80 Hektar degradierter Mangrovenwälder hin. Diese Wiederherstellung würde eine durchschnittliche Reduzierung von etwa 5.000 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr bedeuten.

Zusätzlich schafft das Projekt wirtschaftliche Möglichkeiten für die Menschen in den angrenzenden Gemeinden, die das Ökosystem des Parks nutzen, wie z.B. Wander- und Kajakrouten, die durch die Mangroven führen.

Die Umweltsensibilität und der verantwortungsvolle Umgang mit den Naturschätzen der Dominikanischen Republik werden dabei gefördert.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Zusammenarbeit und Entwicklung und der TUI Care Foundation unterstützt.

Projektpartner

Über den Global Nature Fund

Der Global Nature Fund wurde 1998 mit der Mission gegründet, die Seen und Sumpfgebiete der Welt zu schützen. Mit Living Lakes, einem Netzwerk von über 125 Basisorganisationen in mehr als 50 Ländern weltweit, fördert der GNF den Technologie- und Wissenstransfer und setzt Projekte in verschiedenen Programmen mit Partnern weltweit um. Im Jahr 2005 startete der GNF das Mangroven-Restaurierungsprogramm als Post-Tsunami-Aktivität, das sechs Länder in Südostasien umfasst. Vor kurzem wurden die Aktivitäten auf Westafrika und die Karibik ausgeweitet. Die Mangroven-Restaurierungsprojekte des GNF umfassen auch Aspekte der Gemeindeentwicklung, da sich dies als der effektivste Ansatz erwiesen hat. Biodiversität & Tourismus ist ein weiterer Schwerpunkt, um die Auswirkungen auf Seen und Sumpfgebiete zu steuern. Der GNF setzt Ansätze und Werkzeuge um, die auf vier Kontinenten entwickelt wurden. Der GNF finanziert die Aktivitäten durch langfristige Kooperationen mit anderen Stiftungen, Unternehmen, privaten und öffentlichen Spendern in Europa und darüber hinaus. Der GNF hat seinen Sitz in Süddeutschland, in der Nähe des Bodensees.

 

Über CEBSE

Das Centro para la Conservación y Eco-Desarrollo de la Bahía de Samaná y su Entorno, CEBSE, ist eine dominikanische, gesetzlich anerkannte, gemeinnützige Organisation mit Sitz in Santa Barbara de Samaná. Seit 1991 arbeitet CEBSE eng mit den dominikanischen Behörden zusammen und ist eng mit nationalen, regionalen und internationalen Naturschutzverbänden verbunden. Das Hauptarbeitsgebiet befindet sich im Norden der Dominikanischen Republik und umfasst die Halbinsel Samaná, die Bucht von Samaná, den Nationalpark Los Haitises und Teile der Küstenebene Sabana de la Mar-Miches. Das Leitbild von CEBSE ist die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung unter aktiver Beteiligung der sozialen und wirtschaftlichen Akteure sowie die Erhaltung der biologischen Vielfalt und die nachhaltige Nutzung der natürlichen und kulturellen Ressourcen. CEBSE verfügt über eine anerkannte Expertise und langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit internationalen und nationalen Projektpartnern sowie privaten und öffentlichen Geldgebern.

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