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Internationalen Tag der Meeresschildkröten – TUI Care Foundation schützt mehr als 1,5 Millionen Schildkröten durch das internationale TUI Turtle Aid Programm

Das ursprüngliche Ziel, 1 Million Schildkröten weltweit zu schützen, ist übertroffen worden denn das Programm hat bereits über 1,5 Millionen Schildkröten in strategischen Nistgebieten im Atlantik und im Mittelmeer schützen können. Um diesen erfolgreichen Weg fortzusetzen, setzt die TUI Care Foundation derzeit gemeinsam mit ihren lokalen Partnern neue Strategien angesichts der Herausforderungen durch die diesjährige globale Pandemie um. Erfahren Sie, wie Sie diese Bemühungen von zu Hause aus unterstützen können.  

 

Im Juni 2018 kündigte die TUI Care Foundation ein ambitioniertes internationales Programm zum Schutz von Meeresschildkröten in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen an, mit einem Fokus auf strategische Schildkröten-Nistplätze in Kap Verde, Griechenland und der Türkei. Zwei Jahre später wurde das ursprüngliche Ziel deutlich übertroffen und das TUI Turtle Aid Programm hatte bereits zum Schutz von über 1,5 Millionen Schildkröten im Atlantik und im Mittelmeer beigetragen. Das Programm kombiniert eine Reihe von Strategien, zu denen die Entwicklung geschützter Brutplätze für Schildkrötennester, die Durchführung von Sensibilisierungskampagnen zum Schildkrötenschutz für Urlauber, die Förderung von Bildungsprojekten für lokale Gemeinden sowie die Satellitenüberwachung gehören. Ziel ist es mehr über Migrationsrouten und Lebensräume von Meeresschildkröten zu erfahren und nachhaltige Richtlinien für lokale Reiseleiter, die Schildkrötenexkursionen in den Zielgebieten anbieten, zu entwickeln

Während viele Schildkröten weiterhin um die Welt reisen, bevor sie zu den Ufern zurückkehren an denen sie ihre Eier ablegen, haben Sperren und Bewegungseinschränkungen, die in Ländern auf der ganzen Welt verhängt wurden um die Ausbreitung des Corona Virus zu stoppen, zu ernsthaften Herausforderungen für viele Schildkrötenschutzinitiativen geführt. 

In Kap Verde zum Beispiel haben unsere Partner vom Projekt Biodiversity in der Vergangenheit eng mit lokalen Gemeinden, internationalen Besuchern und anderen Interessenvertretern der Tourismusindustrie zusammengearbeitet, vom Empfang der Besucher in ihrer Naturschutz Brüterei bis hin zur Zusammenarbeit mit lokalen Führern in Bezug auf bewährte Praktiken im Ökotourismus. Da jedoch ein starker Rückgang der touristischen Aktivitäten erwartet wird, ist das Team nun dabei neue Wege zu finden um sowohl nahe als auch ferne Gemeinden zu erreichen.

Veronika Blach, Leiterin Umwelt & Artenschutzprogramme der TUI Care Foundation, erläutert: "Der Tourismus spielt eine zentrale Rolle bei den Bemühungen zum Schutz der Meeresschildkröten in Strandgebieten. Das TUI Schildkröten-Hilfsprogramm hat lokale Gemeinden einbezogen und Tausende von Touristen erreicht, die sich über Meeresschildkröten informierten und an Veranstaltungen zum Freilassen von Schildkröten während ihres Urlaubs teilnahmen. Es ist wichtig zu verstehen, dass schildkrötenfreundlicher Tourismus verantwortungsvoller Tourismus ist. Deshalb appellieren wir an die lokalen Gemeinden und Unternehmen, Naturschutzaktivitäten vor Ort zu unterstützen und ermutigen zukünftige Reisende, sich so viel wie möglich zu engagieren". 

In diesem Jahr wird für das Projekt auf den Kapverden durch den Mangel an internationalen Freiwilligen ein fast ausschließlich lokaler Mitarbeiterstab rekrutiert und eingesetzt, um die Niststrände vor Wilderei zu schützten. Mit der erwarteten Unterstützung von Regierungsinstitutionen wird das Team auch weiterhin die am stärksten betroffenen Strände der Insel optimal abdecken. Dies wird besonders wichtig sein, da der Druck auf nistende Schildkröten voraussichtlich zunehmen wird.

"Tausende von weiblichen Schildkröten nisten jedes Jahr an den Stränden von Sal. Angesichts so viel Ungewissheit ist die Bedeutung einer wirksamen und erreichbaren Schutzstrategie jetzt wichtiger denn je", sagte Project Biodiversity Geschäftsführerin Berta Renom, "mit den richtigen Ressourcen können wir eine weitere erfolgreiche Saison sicherstellen".

Kap Verde ist weltweit der drittwichtigste Nistplatz für die Unechte Karettschildkröte und der zweitwichtigste im Nordatlantik. Sal Island, die inoffizielle "Tourismus"-Hauptstadt des Landes, empfing 2019 373.000 Touristen, von denen über 15.000 an nächtlichen Schildkrötenbeobachtungsaktivitäten teilnahmen. 

In der Türkei und in Griechenland haben die Lockdowns bereits nachgelassen, und die touristischen Aktivitäten werden in den nächsten Wochen wieder aufgenommen, da die Schildkröten-Hauptsaison im Mai begann und bis Ende September andauern wird. In der Zwischenzeit haben unsere lokalen Partner Dekamer in der Türkei und Archelon in Griechenland ebenfalls neue Strategien umgesetzt, um die Arbeit für den Schutz der Schildkröten weiterzuführen, von der Erweiterung ihrer Online-Präsenz zur Sensibilisierung der Einheimischen und zukünftigen Reisenden bis hin zur Verstärkung ihrer Bemühungen um Schildkrötenrehabilitation und Nestüberwachung. Da unsere Partner in dieser Saison nicht auf internationale Freiwillige zählen können, zählen sie auf die Unterstützung lokaler Bürger, Unternehmen und zukünftiger Reisender. Zu den Unterstützungsaktionen gehören die Meldung von Schildkröten-Notfällen, die Nutzung von Bürger-Informationsplattformen, wo vorhanden, und die Abstimmung schildkrötenfreundlicher Schutzbemühungen mit empfohlenen Gesundheitsmaßnahmen, wie z.B. die Trennung von Sonnenbänken, um sicherere Wege für die Schildkrötenküken zu schaffen, damit die Schildkröten aufs Meer gelangen. Zukünftige Reisende können diese Initiativen auch unterstützen, indem sie Online-Initiativen verfolgen und sich vor ihrem nächsten Strandurlaub mit schildkrötenfreundlichen Tourismuspraktiken vertraut machen. 

Obwohl die diesjährigen Besucherzahlen infolge der Pandemie voraussichtlich deutlich zurückgehen werden, gibt es immer noch Möglichkeiten sich zu engagieren und sich an der Unterstützung dieser Bemühungen und der Gemeinschaften, denen sie dienen, zu beteiligen: 

 

Unterstützen Sie Gemeinden in Not

Der starke Rückgang des Tourismus hat die in der Tourismusindustrie beschäftigten Familien erheblich beeinträchtigt. Wenn Sie geplant hatten, eines dieser Reiseziele in diesem Jahr zu besuchen, sollten Sie in Betracht ziehen, bedürftige Gemeinden vor Ort zu unterstützen. Die TUI Care Foundation hat einen Corona Relief Fund eingerichtet, um lokale Organisationen in Tourismusdestinationen weltweit zu unterstützen.  

Hier können Sie die Arbeit der TUI Care Foundation und ihrer Partner durch eine Spende unterstützen.