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Sozialunternehmer*innen in Zeiten der Krise stützen – Start der “Social Entrepreneurship Competition in Tourism”

  • Start der Bewerbungsphase für Tourismus-Wettbewerb
  • Fokus liegt auf Unternehmen, die Ansätze für Krisenerholung entwickeln und die nachhaltige Zukunft des Reise Sektors stärken
  • Der diesjährige Wettbewerb wird von der TUI Care Foundation gefördert und von der UNWTO unterstützt

Berlin, 15. März 2021. Sozialunternehmer*innen können sich nun für die dritte “Social Entrepreneurship Competition in Tourism” bewerben, die in Zusammenarbeit mit der TUI Care Foundation gestartet wurde. Die Social Entrepreneurship Competition in Tourism ist der einzige Wettbewerb weltweit, der auf soziale Innovationen und soziales Unternehmertum im Tourismus ausgerichtet ist.

Der Wettbewerb zielt darauf ab, Sozialunternehmer*innen in aller Welt durch Expertenwissen, ein Mentoring-Programm und internationale Sichtbarkeit zu stärken. Die Teilnehmer*innen sollen dabei unterstützt werden, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die inklusive, nachhaltige oder sozial-gerechte Ziele verfolgen. Die Pandemie stellt die Tourismuswirtschaft vor riesige Herausforderungen; der Wettbewerb möchte dazu beitragen, die Branche wieder auf den Erfolgsweg zurückzuführen und nachhaltige, lokale Ansätze für den Tourismus der Zukunft zu entwickeln. 

In der Vergangenheit gingen Bewerbungen aus über 50 Ländern zu dem Wettbewerb ein, der 2019 von Professor Dr. Claudia Brözel initiiert und von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde, ITB Berlin, Berlin Travel Festival und Travel Massive ins Leben gerufen wurde. Neben der TUI Care Foundation wirken 2021 die UNWTO und die Social Innovation Academy (SINA) aus Uganda, mit. Bis zu 10 Finalist*innen profitieren von einem 10-wöchigen Mentoring- und Coaching-Programm, das darauf ausgerichtet ist, in Einzelgesprächen und Gruppensitzungen die Kenntnisse und Kompetenzen der Gründer*innen zu den Themen Pitching, Human-Centred Design, Business Modelling, und Impact Measurement zu stärken. 

Gründerin Professor Dr. Claudia Brözel: „Wir freuen uns sehr, dass wir nach den erfolgreichen Wettbewerben 2019 und 2020 mit der TUI Care Foundation, UNWTO und SINA drei neue Partner gewinnen konnten, die unsere Bewerber*innen mit Rat, Tat und Netzwerk unterstützen. Dieses Jahr wird der Fokus des Wettbewerbs aufgrund der weitreichenden, globalen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf dem Wiederaufbau des Tourismus liegen und den damit verbundenen Chancen, die bestehenden Strukturen zu verbessern und mit kreativen Ideen neu zu entwickeln.”

Thomas Ellerbeck, Vorstandsvorsitzender der TUI Care Foundation: "Die Förderung innovativer junger Unternehmerinnen und Unternehmer, die drängende Themen wie Armut, Gleichberechtigung und die Klimakrise angehen, ist im Fokus dieses Wettbewerbs - und steht auch im Zentrum der Mission der TUI Care Foundation. Mit der Social Entrepreneurship Competition in Tourism wollen wir lokale unternehmerische Lösungen für globale Herausforderungen unterstützen. Nach der Pandemie wird die Reisebranche wieder an die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte anknüpfen. Wir haben jetzt die Chance - und es ist unsere Pflicht und Verantwortung - dafür zu sorgen, dass der Sektor nachhaltiger und mit einem noch positiveren Einfluss auf die Menschen in den Zielgebieten zurückkehrt."

Die ITB Berlin, Travel Massive und die Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde unterstützen den Wettbewerb zum dritten Mal in Folge und stellen auch die Experten für die internationale Jury.

UN-Nachhaltigkeitsziele im Fokus

Die Struktur des Wettbewerbs ergibt sich aus den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN und soll zum Erreichen der Ziele Hochwertige Bildung, Geschlechtergleichheit, menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum sowie Industrie, Innovation und Infrastruktur beitragen.

Bewerbungen für den diesjährigen Wettbewerb müssen bis zum 30.04.2021 eingehen und können in den Kategorien “Launch Track” (für neue, noch nicht umgesetzte Ideen und Projekte) oder “Growth Track” (für existierende Projekte, die weiter ausgebaut werden sollen) eingereicht werden. Ein besonderes Augenmerk bei der Evaluierung wird auf Einreichungen liegen, die vor Ort touristische Lösungsansätze zur COVID-19-Pandemie anbieten. 

Die finale Auswahl der Gewinner*innen wird Anfang September in einer digitalen Preisverleihung von der internationalen Jury getroffen werden. Für die Gewinner*innen in beiden Kategorien stehen sowohl Geld- als auch Sachpreise zur Verfügung. 

Vorherige Sieger gehen sowohl globale als auch lokale Herausforderungen an

2019 gewann die virtuelle Sightseeing-Plattform WeView den ersten Preis in der Kategorie Idee. Frutas y Verduras, ein Kulinarik-Programm in Mexiko, das die indigene Bevölkerung und ihre Kultur bewirbt, gewann in der Kategorie der umgesetzten Projekte. 

Im letzten Jahr setzte sich Get Up and Go Colombia durch, mit einem Projekt, das die lokale Bevölkerung Kolumbiens in den am stärksten betroffenen Gebieten der bewaffneten Auseinandersetzungen mit einem touristischen Projekt unterstützt. In der Kategorie der noch nicht umgesetzten Ideen gewann die brasilianische Initiative Change Through Traveling, die es Reisenden ermöglicht, schon vor Reiseantritt durch eine Mitgliedschaft Communities und Projekte vor Ort zu unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.socialtourismcompetition.com